29. Juni 2007

hochwacht pfannenstiel

auf dem meilener hausberg herrscht ein bischen die "kunde droht mit auftrag" stimmung. dies scheint man sich auch erlauben zu können, da das restaurant an sonnigen wochenenden immer gut besucht ist.

man kann froh sein wenn man bestellen kann, die bedienung alles andere als effizient - die karte dazu ist nicht schlecht und bietet abwechslung (z.t auch spanische küche). die qualität im anschluss auf dem teller schliesst nahtlos am bisher erlebten an. die pasta jenseits von al dente.

fazit: die hochwacht auf dem pfannenstiel hat eine einzigartige lage und aussicht in die glarner berge. der rest ist eine klassische touristen falle

13. Juni 2007

les halles

das restaurant findet man in einer alten lagerhalle findet und zeichnet sich durch seinen integrierten bio-shop aus (ich weiss nicht in wie weit gazosa aus biologischem anbau stammt ;-) )



im lokal ist jeder sich selbst am nächsten zumindest was die bestellung der festen und flüssigen nahrung anbelangt. das personal immer zu einem spässchen bereit, aber mit einer gewissen zurückhaltung in die richtung "ist mir doch egal", wie an so vielen orten in zürich



die auswahl und fantasie der küche ist ok, nicht gerade üppig aber jeder wird was finden. was man im anschluss auf dem teller vorfindet entspringt in der regel auch nicht der hohen kochschule ist aber garantiert bio und gut



fazit: im sommer draussen im trendigen zürich west ist das les halles ein guter platz um zu diskutieren, jene die wegen der küche das lokal aufsuchen werden entäuscht sein

9. Juni 2007

toscano im puls 5

dort wo früher "äschbis" zuppa mundial zufinden war, hat der ableger des toscano aus dem niederdorf seine tische gedeckt. im unterschied zur urspünglichen location hat das restaurant viel mehr raum und dies kommt einem als alt eingessessener toscano besucher vielleicht ein bischen spanisch vor.

die karte hat die altbekannten evergreens zu bieten. das personal ist zum einen oder andern spässchen aufgelegt. nur mit dem service hat es bei uns nicht so ganz geklappt. das essen war aber in der folge tadel los.

fazit: das toscano im puls 5 hat vielleicht ein bischen an charm verloren, es ist vor allem abends im sommer mit dem beleuteten turbinenplatz ein dinner mit freunden wert. wünschen wir, dass es länger bleibt als sein vorgänger

5. Mai 2007

turbinenhalle

das lokal zur zürcher microbewery, bei der ausser bier kein anderes getränk in frage kommt. wer etwas ähnliches wie das back und brau erwartet, liegt falsch. die karte und die qualtiät des essens ist um klassen besser. innovative ideen aus der küche finden den weg über den gaumen in den magen.

das personal ist stehts freundlich, wirken aber so als hätten sie erst vor 3 tagen mit servieren in ihrem leben begonnen. als spezieller leckerbissen gilt das treberbrot - unbedingt sich eine scheibe unter den nagel reissen

fazit: das turbinenhalle liegt versteckt, abseits der hauptstrasse und ist keines wegs eine "bier-chnelle". es lässt sich gut essen und gemütlich miteinander reden, auf mittlerem zürcher preisniveau.

20. April 2007

ca nostra

das grotto, welches von aussen eher einer touristen falle gleicht und mit grösse für diese lage strotzt ist bei näherem hinsehn recht authentisch. zwar findet man auf der speisekarte auch eher untypisches für ein traditionell tesssinerisches lokal, dafür ist die karte sehr üppig.
der service ist definitiv nicht über alle zweifel erhaben, dafür ist er freundlich und was in der folge auf dem teller dem gast präsentiert wird von guter qualität.

fazit: das grotto ca nostra in brione über locarno hat den touch einer touristenfalle (mittwochs mit volksmusik). dennoch ist kann man ohne weiteres einen guten abend bei anständigem essen verbringen. das ganze wird nicht ganz günstig, aber die deutschschweizer scheinen den preis gerne zu zahlen.

5. April 2007

costa blanca da manuel

am melting point von dietikon an der bahnline findet man das lokal, leicht bodenständig aber dennoch mit dem versuch zur nobless im chuchibänklistil ausführung hell, wird man von chefe manuel empfangen.

der name lässt spanische küche vermuten, diese ist auch neben dem gruss aus italien und dem langsam in die jahre gekommenen fleisch auf speckstein in der mit viel liebe auf tintenstrahldrucker gefertigten karte zu finden. die auswahl ist gross von allem etwas und spanische küche erst wirklich ab zwei leuten und z.t. auf vorbestellung.

fazit: die qualität costa blanca ist aus der klasse nothing to write home about, die preise für die location und qualität eindeutig zu hoch.

4. April 2007

saratz


in einem alten schon fast monumental wirkenden hotelbau am oberen ende des alten dorfkerns von pontresina liegt das restaurant. der eigentliche speisesaal mit hoher decke stuck und kronleuchter des hotels ist auch passanten zugänglich.

die vielfalt der vor-, haupt- und nachspeisen ist sehr breit und versucht sich auch mit lokalen spezialitäten zu profilieren, auch die weinkarte steht dort in nichten nach. was im anschluss auf dem teller zelebriert wird ist hohe kochschule, mit interessanten geschmacks verbindungen.

fazit: sowohl der service wie auch die speisen haben im vergleich zu den vorjahren wieder zu gelegt, was den abend mit 3-4 gängen nicht gerade zu einem günstigen diner werden lässt